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Elektroauto: Tesla Cybercab ist der sparsamste Stromer

Das Tesla Cybercab verbraucht laut EPA-Zertifizierung 10,3 kWh auf 100 Kilometer. Kein anderes Serienfahrzeug erreicht annähernd diesen Wert.
/ Andreas Donath
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Tesla Cybercab (Bild: Tesla)
Tesla Cybercab Bild: Tesla

Das Tesla Cybercab ist das sparsamste vollwertige Elektroauto, das es derzeit gibt, wie die News-Webseite Electrek(öffnet im neuen Fenster) berichtet. Tesla-Vizepräsident Lars Moravy hat die Zahl bestätigt: Das Fahrzeug benötigt nur 10,3 kWh auf 100 km. Der Lucid Air Pure kommt auf 14,3 kWh. Das entspricht einem Vorsprung von rund 28 Prozent. Zum Vergleich: Model 3 und Model Y liegen bei 14,9 kWh, der Hyundai Ioniq 6 bei 15 kWh, das Model S bei 16,8 kWh. Alle Werte stammen aus dem US-amerikanischen Vergleichsverfahren EPA.

Der Grund für den geringen Verbrauch des Cybercab ist die Fahrzeugphilosophie. Das Cybercab hat kein Lenkrad, keine Pedale, keine klassische Vier- oder Fünfpersonenbestuhlung. Es transportiert zwei Passagiere in einer tropfenförmigen Karosserie, die konsequent auf Aerodynamik ausgelegt ist. Der Akku hat eine Kapazität unter 50 kWh, die Reichweite soll trotzdem knapp unter 500 Kilometer liegen. Ein fairer Effizienzvergleich mit einem Familienauto ist hier nicht möglich.

Wo die Zahlen relevant werden

Für den geplanten Einsatz als Robotaxi ist der Verbrauchsvorteil jedoch wichtig. Bei einem US-amerikanischen Strompreis von rund 0,16 Dollar pro kWh kostet eine gefahrene Meile im Cybercab ungefähr 2,6 Cent. Beim Model 3 sind es etwa 3,8 Cent, beim Ioniq 5 knapp 4,8 Cent. Wenn die Flotte Hunderttausende Kilometer jedes Jahr abspult, kommt es zu erheblichen Betriebskosteneinsparungen.

Die offene Frage bleibt die Autonomie

Die Produktion des Tesla Cybercab soll im April 2026 in Giga Texas angelaufen sein, der Hochlauf erfolgt voraussichtlich schrittweise. Das Fragezeichen hinter dem gesamten Konzept ist die Software. Teslas aktueller überwachter Robotaxidienst verzeichnet eine Unfallrate, die etwa viermal so hoch ist wie die Quote bei menschlichen Fahrern.

Die Genehmigung für unbeaufsichtigtes autonomes Fahren im großen Maßstab steht noch aus. Seit Februar haben zudem drei leitende Entwickler das Programm verlassen.


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