Onlinebrettspiele: So wird jeder Abend zum Spieleabend!
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Für eine Runde Carcassonne muss heute niemand mehr Spielplan und Meeple auf dem Küchentisch verteilen. Mitspieler können Hunderte Kilometer voneinander entfernt sitzen – und wer abends keine Zeit mehr hat, macht seinen nächsten Zug einfach am nächsten Morgen.
Onlineplattformen machen aus dem Brettspielabend einen Brettspielabend ohne Wohnzimmer. Das Angebot reicht vom digitalen Spieltisch mit mehr als 2.500 Titeln bis zum kostenlosen Hobbyprojekt für eine kleine Fangemeinde. Wir haben sechs Plattformen verglichen und zeigen, wo Gelegenheitsspieler, Vielspieler und Brettspielnerds am besten aufgehoben sind.
Bei den meisten hier vorgestellten Plattformen sind die Spiele so umgesetzt, dass sie in einer 2D-Umgebung klar nach den Regeln funktionieren. Das heißt, dass durch das Interface schon klar wird, welche Spielzüge überhaupt möglich sind. Dadurch ist Schummeln beim Onlinespiel normalerweise ausgeschlossen – wenn nicht zufälligerweise ein Bug so etwas ermöglicht.
Die einzige Ausnahme von dieser Art der Umsetzung ist Tabletopia: Hier sind alle Spiele als 3D-Modelle programmiert und das Spielmaterial wird per Mausklick bewegt. Also sollte die Spielrunde alle Regeln kennen.
Die Anzahl der Accounts stammt aus allgemein zugänglichen Daten; wo es möglich war, haben wir nach der Zahl der aktiven Accounts gefragt. Mit Spielzeit ist die Zeit gemeint, die ein Spieler hat, um den eigenen Zug zu beenden. Echtzeit bedeutet, dass Spiele in Echtzeit gespielt werden.
Asynchron heißt, dass man auch Stunden nach dem gegnerischen Zug den eigenen machen kann.
Eine Registrierung erfolgt bei allen verglichenen Plattformen über eine gültige Mailadresse. Alle Seiten erlauben es, Freunde einzuladen oder Spiele mit Fremden zu spielen.
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