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Raumfahrt: SpaceX und die Militarisierung des Leo-Orbits

Militär statt Mitflug: SpaceX verdrängt zivile Rideshare-Missionen zugunsten lukrativer Pentagon-Aufträge.
/ Erich Moechel
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Vorbereitungen für den 13. Start des Spaceship (Bild: REUTERS/Steve Nesius)
Vorbereitungen für den 13. Start des Spaceship Bild: REUTERS/Steve Nesius
Inhalt
  1. Raumfahrt: SpaceX und die Militarisierung des Leo-Orbits
  2. Ein neues militärisches Satellitennetz entsteht
  3. Hyperschallwaffen erhöhen den Druck auf die USA
  4. Riskante Manöver bei 28.000 km/h

Der Kurs der SpaceX-Aktie ist im Lauf der Woche grob auf den Ausgabepreis von 135 US-Dollar zurückgefallen. Weder die Aufnahme in die Nasdaq 100 am Dienstag noch die Kaufempfehlungen der Deutschen Bank und fünf anderer Investmenthäuser sorgten für neuen Schub.

Optimistisch stimmt die Investmentbanker Golden Dome. Für dieses Projekt des Pentagon zur Raketenabwehr im Low Earth Orbit (Leo) wurden seit 2025 schon 37,4 Milliarden US-Dollar ausgeschüttet. Die Gesamtkosten werden vom Weißen Haus mit 175 Milliarden US-Dollar beziffert.

Der erste SpaceX-Launch im Rahmen dieses Projekts ist für die frühen Morgenstunden (MESZ) am Freitag geplant. Am Nachmittag soll dann der 13. Test der Großrakete Starship folgen.

SpaceX räumt zivile Starts zugunsten des Militärs

Dieses Projekt einer Neuauflage von Ronald Reagans Star-Wars-Plänen wirft jetzt schon seine Schatten voraus. Der SpaceX-Launch am Dienstag, dem 7. Juli dürfte einer der letzten Launches dieser Art gewesen sein.

Wie Spacenews berichtet, nimmt SpaceX in nächster Zeit keine neuen Aufträge für solche sogenannten Ride Shares mehr an. Wie auch die Konkurrenten Rocket Lab und United Launch Alliance (ULA) fokussiert es sich auf wesentlich lukrativere Aufträge der Space Force und der Nasa.


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