Einleitung
Der EU-Finanzausschuss hat mit einer eindeutigen Mehrheit für die Einführung des digitalen Euro gestimmt. Das Zahlungsmittel wird als Alternative zu internationalen Zahlungsdienstleistern wie Visa oder Mastercard betrachtet. Es wird speziell für das bargeldlose und elektronische Bezahlen optimiert.
Digitaler Euro
Der digitalen Euro wird im Jahr 2029 als Zahlungsmittel eintritt. Allerdings kann im Juli 2026 noch einmal Einspruch dagegen erhoben werden. Bei der aktuellen Zustimmung ist es relativ sicher, dass der digitalen Euro als Zahlungsmittel tatsächlich kommt.
Spezifikationen
Der digitalen Euro wird speziell für das bargeldlose und elektronische Bezahlen optimiert. Kunden sollen direkt mit ihren Smartphones und verbundenen europäischen Konten bezahlen können. Die Transaktionskosten dürfen nach dem aktuellen Plan die Kosten für Visa, Mastercard und andere Kreditinstitute nicht übersteigen. Die Transaktionen sollen über die Infrastruktur der EZB laufen.
Nutzung durch EU-externe Dienstleister
43 der 57 Stimmen gestimmt für die Nutzung und Verbreitung des digitalen Euro durch EU-externe Dienstleister. Diese werden den gleichen Regeln unterliegen wie EU-interne Anbieter. Allerdings gibt es Debatten um die Sicherheit der Zahlungsmethode.
Offline-Variante
Zusätzlich wurde mit 43 zu 9 Stimmen dafür gestimmt, dass EU-externe Dienstleister den digitalen Euro verwenden und verbreiten dürfen. Diese werden den gleichen Regeln unterliegen wie EU-interne Anbieter. Allerdings gibt es Debatten um die Sicherheit der Zahlungsmethode.
Offline-Bezahlung
Geplant ist eine Offline-Variante als digitale Bargeld-Alternative. User sollen auf ihren Geräten Wallets einrichten und dort Geld aufladen können. Über drahtlose Techniken wie NFC oder Bluetooth können Transaktionen mit anderen Geräten durchgeführt werden. Geplant ist, dies völlig offline und lokal zu realisieren, so wie es auch beim Bezahlen mit Bargeld der Fall ist.
Sicherheit und Steuerhinterziehung
Eine mögliche Lösung für die Sicherheit der Zahlungsmethode ist die Begrenzung der Euro-Wallet auf eine bestimmte Geldmenge und die Einlegung von Transaktionen pro Tag. Dies sei auch wichtig, um die Balance des Finanzsystems aufrechtzuerhalten.
Schlussfolgerung
Es stehen aber auch noch Fragen bezüglich Geldwäsche oder Steuerhinterziehung im Raum. Unter anderem ist geplant, dass Geschäfte innerhalb der EU den digitalen Euro als Zahlungsmittel akzeptieren müssen.