Digitale Therapien wie Deprexis können eine wichtige Unterstützung gegen Depressionen bieten. Obwohl einige Apps nur kurzfristig wirksam sind, können sie als Teil eines Gesamtkonzepts helfen. Es ist wichtig, sorgfältig zu wählen und professionelle Unterstützung zu kombinieren. Hier sind 3 Tipps für eine effektive Nutzung von digitalen Therapien:

Digitale Therapien für Depressionen: Ein Praxistipp für Selbsthilfe

1. Nutzen Sie das Programm in Ihrem eigenen Tempo:

Deprexis ermöglicht es Ihnen, die Inhalte in Ihrem eigenen Tempo zu nutzen. Sie können pausieren, nachdenken und Übungen später wiederholen. Dies kann Ihnen helfen, sich mit der Depression zu befassen und zu lernen, wie Sie belastende Situationen aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

2. Suchen Sie Unterstützung, wenn Sie es brauchen:

Wenn Sie sich in den Antwortmöglichkeiten nicht wiederfinden oder in einer depressiven Phase kaum Kraft haben, um das Programm zu öffnen, suchen Sie möglicherweise Unterstützung. Die Nationalen VersorgungsLeitlinien empfehlen, dass Sie bei leichten Depressionen eingebettet in ein therapeutisches Gesamtkonzept oder bei mittelschweren als Alternative zu Psychotherapie und Antidepressiva verwendet werden.

3. Kombinieren Sie digitalen und traditionellen Ansatz:

Thomas Berger, Psychotherapieforscher von der Universität Bern, betont, dass digitalen Programmen nicht nur eine Möglichkeit zur Überbrückung von Wartezeiten ist, sondern auch zur Übertragung von Übungen in den Alltag. Es ist nicht wichtig, dass Sie vor dem Bildschirm sitzen, sondern dass Sie das Gelernte anwenden können.

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