Einleitung
Ein Mann namens David Durman in Kentucky, USA, erhielt eine Sondererlaubnis von seinem Arbeitgeber, die University of Kentucky, um keine Künstliche Intelligenz (KI) auf der Arbeit zu nutzen. Dies ist der erste bekannte Fall, bei dem eine solche Sondererlaubnis erteilt wurde.

David Durman: Seine Argumente
Durman arbeitet als Forschungsadministrator an der University of Kentucky. Er wurde von der Universität aufgefordert, KI in seine Arbeitsabläufe einzubinden. Durman jedoch lehnte diese Vorschläge ab. Er erklärte in einem Videointerview, dass der Prozess und die Arbeit, die damit verbunden sind, ein wesentlicher Bestandteil seiner Entwicklung zu einem moralischen Menschen sind. Er betonte, dass diese Arbeit sein Umgang mit anderen Menschen und seine Ethik beeinflusst.
Die Sondererlaubnis
Durman beantragte eine Ausnahmeregelung der American Humanist Association, eine NGO, die Anträge auf Änderungen von Arbeitsanforderungen unterstützt. Er berief sich auf ein Gesetz, das Anträge auf Änderungen von Arbeitsanforderungen erlaubt, wenn diese religiöse Überzeugungen im Weg stehen. Die Universität stimmte zu und erhielt eine Sondererlaubnis.
Studien zur Einflussnahme von KI
Im letzten Jahr gab es immer mehr Studien darüber, wie KI unser Handeln und Denken verändert. Eine MIT-Studie zeigte, dass KI-generierte Inhalte falsche Erinnerungen erzeugen können und Betroffene diese Erinnerungen oft überzeugend empfinden. Eine Untersuchung von Anthropic zeigte, dass 86 Prozent der Teilnehmer und Teilnehmerinnen in einem konkreten Entscheidungsszenario die Meinung und Handlungsempfehlung der KI überzeugend empfanden, obwohl einige sogar wortgleich deren Begründung wiedergaben.
KI als nicht neutral
Künstliche Intelligenzen haben auch ihre eigenen Vorlieben und Präferenzen. Eine Untersuchung aus der Woche zeigte, dass ChatGPT und Grok auf identische Fragen fast immer gegensätzliche Parteien und Kandidaten empfahlen. ChatGPT empfahl demokratische Kandidaten, während Grok fast immer republikanische Kandidaten empfahl.
Zusammenfassung
Dieser Fall zeigt, dass die Einbindung von KI in die Arbeitsabläufe nicht automatisch notwendig ist. Einige Menschen haben religiöse Überzeugungen, die diese Einbindung widersprechen. Die Universität erhielt eine Sondererlaubnis, um Durman zu respektieren. Diese Entwicklung könnte als ein wichtiger Schritt in Richtung Respekt für religiöse Überzeugungen in der Arbeitswelt angesehen werden.