In der AMLA-Leitlinien für Geldwäscheüberwachung durch private Unternehmen besteht der Hauptkonflikt zwischen der technologischen Neutralität und der Überwachungsfähigkeit. Die Bürgerrechtsorganisation Privacy First kritisiert die automatisierten Risikoprofiling-Systeme, die mögliche Geldwäscherisiken erkennen. Diese Technologien könnten in Bereichen wie Sozialhilfe, Migration und Strafverfolgung diskriminierend sein und durchsichtig sein. Ein risikobasierter Ansatz mit menschlicher Kontrolle und Überprüfungs- und Einspruchsmöglichkeiten könnte eine bessere Balance schaffen. Die Niederlande als Testfeld für die Geldwäscheüberwachung haben über die Wirksamkeit der Maßnahmen wenig bekanntes. Bürgerrechtler fordern das Verbot automatisierter Analysen zur Verbrechenserkennung, da sie nicht ausgereift erscheinen. Einrisikobasierter Ansatz könnte die Überwachung reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit der Kunden erhöhen.
