Einleitung
Das griechische Parlament hat ein soziale Medien-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren verabschiedet. Die Regelung soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten, wie der öffentlich-rechtliche Sender ERT News berichtete. Griechenland gehört damit zu den ersten EU-Ländern, die solche Regelungen einführen.

Ministerialer Verteidigung
Während der mehrstündigen Debatte verteidigte der Minister für digitale Regierungsführung und künstliche Intelligenz, Dimitris Papastergiou, die Neuregelung als notwendige, wirksame und verhältnismäßige Maßnahme, die mit EU-Recht vereinbar sei. Er betonte, dass die unkontrollierte Internetnutzung Kinder abhängig machen und ihrer psychischen Gesundheit schaden könne.
Verantwortung der Plattformen
Die Plattformen müssen künftig das Alter ihrer Nutzer überprüfen. Dabei soll unter anderem die App „Kids Wallet“ helfen, die vom griechischen Ministerium für digitale Regierungsführung entwickelt wurde. Die Regierungs-App für Smartphones soll Eltern dabei unterstützen, ihre Kinder im Internet zu schützen. Dazu verknüpfen sie die App mit den Daten ihres Kindes. Bei einer Altersprüfung kann dann digital bestätigt werden, ob die Altersgrenze erreicht ist, ohne dass die Plattform sämtliche persönlichen Daten des Kindes erhält.
Elternschaft und Plattformen
Als erstes EU-Land hatte im vergangenen Juli Frankreich ein Verbot sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren eingeführt. Der Verfassungsrat kippte das Gesetz jedoch im August 2026 mit der Begründung, es greife unverhältnismäßig in die Freiheit der Meinungsäußerung und Kommunikation ein. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will dennoch daran festhalten. Er beauftragte Premierminister Sébastien Lecornu mit einer rechtssicheren Neufassung.
EU-weite Lösung
Für eine EU-weite Lösung zum Schutz Minderjähriger im Internet hatte die EU-Kommission im September den EU Kids Act vorgelegt. Er sieht unter anderem ein Social-Media-Verbot für unter 13-Jährige und eigene Konten erst ab 15 Jahren vor. Über den Vorschlag beraten derzeit das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten.
Einordnung in die EU-Strategie
Griechenland gehört damit zu den ersten EU-Ländern, die solche Regelungen einführen. Die EU-Kommission hat im September den EU Kids Act vorgelegt, der unter anderem ein Social-Media-Verbot für unter 13-Jährige und eigene Konten erst ab 15 Jahren vorsetzt. Die EU-Strategie zielt darauf ab, die Sicherheit und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Internet zu schützen.
Schlussfolgerung
Das Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren in Griechenland ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer EU-weiten Lösung. Es zeigt, dass auch EU-Länder die Bedrohung durch unkontrollierte Internetnutzung für Kinder ernst nehmen und Maßnahmen ergreifen wollen.
Zusammenfassung
Das griechische Parlament hat ein soziales Medien-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren verabschiedet. Die Regelung soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten. Griechenland gehört damit zu den ersten EU-Ländern, die solche Regelungen einführen. Die EU-Kommission hat im September den EU Kids Act vorgelegt, der unter anderem ein Social-Media-Verbot für unter 13-Jährige und eigene Konten erst ab 15 Jahren vorsetzt. Die EU-Strategie zielt darauf ab, die Sicherheit und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Internet zu schützen.