Der iPhone Duo, Apples neuer Foldable-Gerät, hat sich bei einem Härtetest von 32.000 Faltungen nahezu unverändert bewährt. Dieses Ergebnis ist besonders ermutigend, da Hersteller wie Samsung bei der Vorstellung ihrer ersten Foldables in der Vergangenheit mit massiven Qualitätsschäden konfrontiert waren. Joanna Stern, ehemalige Wall-Street-Journal-Tech-Reporterin und nun mit einem eigenen YouTube-Kanal und Newsletter unterwegs, hat den Klappmechanismus des iPhones von einem Gerätedesignexperten extra hergestellt und ihn insgesamt vier Nächte lang auf und zu bewegt. Das Ergebnis: Der Scharnier, das zentrale Bauteil bei Foldables, fühlte sich nahezu unverändert an, was eher nicht erwarten war. Die Hard- und Software des Geräts passen sich dabei flexibel an den verschiedenen Klappzuständen an. Trotzdem bleibt der Innendisplay-Schutz, der möglicherweise mit der Zeit benötigt werden könnte, noch nicht vollständig klargestellt. Apple hat bereits darauf hingewiesen, dass man im Laufe der Zeit möglicherweise die Schutzschicht tauschen muss. Der Hersteller hat dazu im Rahmen seines AppleCare-Programms auch schon Preisdetails publiziert. In den USA werden so moderate 19 US-Dollar fällig. Allerdings bleibt die Frage offen, wie gut das iPhone Duo mit Staub und Flusen (in der Hosentasche) oder gar Sand (bei Strandbesuchen oder auf dem Spielplatz) umgehen kann. Dies gilt allgemein als schwer zu lösendes Problem. Googles hauseigenes Fold der letzten Generation, das eigentlich staubdicht sein sollte, schafft es laut iFixIt nicht, ebensowenig wie Samsungs Galaxy Fold 8. Entsprechend robust muss die verbaute Technik sein. Insgesamt ist der iPhone Duo ein Gerät mit erstaunlichem Stabilitätspotenzial, das jedoch noch die Herausforderung der langfristigen Schutzschichtübertragung lösen muss.
