Das US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) hat sämtliche Produkte des chinesischen KI-Unternehmens DeepSeek in sämtlichen zivilen Bundesbehörden verboten. Die Anordnung geht über ein Nutzungsverbot von DeepSeek-App und -API hinaus. Sie erfasst auch Drittanbieterprodukte und -dienste, die unter Verwendung von DeepSeek-Implementierungen entwickelt wurden. Ausnahmen von diesem Verbot sind möglich, müssen jedoch beantragt werden. Ein weiteres Problem betrifft sogenannte KI-Gateways. Dienste wie OpenRouter oder Vercel AI Gateway leiten Anfragen automatisch an den jeweils günstigsten oder leistungsfähigen Modellanbieter weiter. Wenn Behörden solche Gateway-Dienste nutzen, ohne die Provider-Auswahl explizit einzuschränken, könnten DeepSeek-Modelle unbeabsichtigt zum Einsatz kommen. Die Anordnung geht auf Sicherheitsbedenken und politischen Hintergrund zurück. Der Bann auf verschiedene Einrichtungen wurde immer wieder diskutiert und teilweise auch schon umgesetzt. China hat erst vor wenigen Tagen einen Entwurf veröffentlicht, demzufolge der Export von bestimmten KI-Technologien untersagt werden soll. DeepSeek arbeitet daran, Chinas Abhängigkeit von Nvidias Chip-Ökosystem zu verringern, mit Programmierwerkzeugen für Huaweis KI-Beschleuniger der Ascend-Reihe, die das Unternehmen als Open Source veröffentlicht hat.

US-Heimatschutzministerium verbietet DeepSeek in sämtlichen zivilen Bundesbehörden
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