Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) hat seit Dezember 2024 auf zwei Netzen mit alternativen Antrieben fährt. Das Heidekrautbahn-Netz verkehrt mit sieben Wasserstoffzügen des Typs Mireo Plus H, während die NEB mit 31 Akkuzügen des Typs Mireo Plus B auf Gleisen der Deutschen Bahn unterwegs ist. Die Betreiber sind zufrieden mit der technischen Verfügbarkeit und der Wirtschaftlichkeit der beiden Zugfamilien. Trotz einiger Probleme, die sich bis heute nachstellen, sind die Züge in Betrieb und haben sich als wirtschaftlich und technisch stabil erwiesen. Die NEB hat jedoch Probleme mit der Versorgung mit Energie und der Tankanlage, die zu erheblichen Verzögerungen und Verzweiflung führen konnte. Derzeit wird grüner Wasserstoff für die Heidekrautbahn von der Nähe von Wensickendorf geliefert, und es wird erwartet, dass die lokalen Tankstellen bis Ende des Jahres in Betrieb genommen sind. Die NEB hat auch geplant, vier Insel-Stromtankstellen in Beeskow, Templin, Werneuchen und Wriezen zu errichten, um die Versorgung zu sichern. Das Projekt ist jedoch verzögert, und es wird erwartet, dass alle Tankstellen bis Ende 2027 in Betrieb genommen sind. Die NEB hat jedoch auch geplant, dass die Tankstellen in Betrieb genommen werden, um die Züge im Winter warm zu halten und die Betriebsausfallzeiten zu reduzieren.
